Die Faszination für vergessene Werke und nordische Klänge haben junge Menschen um den Dirigenten Ettore Prandi zur Gründung des Rungholt Ensemble Hamburgs bewogen. Inspiriert von Rungholt, der legendären versunkenen Stadt in der Nordsee, begeben sich die Musikerinnen und Musiker auf eine Expedition durch die Weiten der Musikwelt und möchten mit Ihnen zusammen neben gewohntem Repertoire selten gespielte Werke, zeitgenössische Musik sowie nordische Komponisten erkunden.
Die Programme vergangener Konzerte enthielten u.a. die deutsche Erstaufführung eines Werks der Schwedin Britta Byström und die Uraufführung eines Werks des Hamburger Komponisten Johannes Hofmann. Neben Werken nordischer Komponisten wie des Isländers Jón Leifs oder des Schweden Lars-Erik Larsson erklangen Wiederentdeckungen wie die neu orchestrierte Ratsmusik des frühbarocken Hamburger Komponisten Johann Schop.
Weitere Programmkostbarkeiten sind die von Ettore Prandi eigens für das Rungholt Ensemble orchestrierten Fassungen von ausgewählten Werken. So waren bisher z.B. die „Vier ernsten Gesänge“ von Johannes Brahms und eine „Altnorwegische Romanze mit Variationen“ von Edvard Grieg in neuer Klangfassung zu hören.